Liebe Kolleginnen und Kollegen,
eigentlich passt der Spruch „Never change a running system“ ganz gut zu den Deutschen Kardiodiagnostik-Tagen, denn der Aufbau aus wissenschaftlichen Vorträgen und praktischen Kursen hat sich bewährt. Doch es schleicht sich auch schnell Gewohnheit ein und verhindert innovatives Potential. Deshalb hinterfragen wir unser Konzept ständig und haben auch zur 17. Tagung vom 13.-15. Februar 2025 in der KONGRESSHALLE am Zoo in Leipzig wieder Neuerungen im Programm.
Zum einen neue Masterkurse, mit denen der erste Kongresstag startet – Masterkurse DRG / Level II Kurs DGK – Schwerpunkt CT zu Koronaren Herzerkrankung sowie Klappenerkrankung und Interventionsplanung als auch Schwerpunkt MRT zu entzündlichen und infiltrativen Herzerkrankungen und zu Kardiomyopathien.
Zum anderen erhalten die Live-Cases mit „Live in the Box“ einen neuen Fokus, der es uns erlaubt mehrere Fälle zu zeigen. Diese voraufgezeichneten Ausschnitte werden thematisch passend zu einzelnen Sitzungen und Vorträgen – auf alle Kongresstage verteilt – gezeigt. Des Weiteren haben wir in den letzten Jahren mehr und mehr Zuspruch auch von der Gruppe der MTRs erhalten und dieses Mal versucht das Programm noch praxisrelevanter zu gestalten. U.a. werden die Vorträge, wo immer möglich, von interprofessionellen Teams gehalten.
Das wissenschaftliche Programm hat wieder jede Menge zu bieten. Abgebildet sind alle wesentlichen Themenbereiche mit Vorträgen zum aktuellen Stand und den aktuellen Leitlinien – immer mit Blick auf praktische Erfahrungen des klinischen Alltags. Ergänzend gibt es täglich ein Workshop- und Kursprogramm sowie Postersitzungen. In einem eigenen Symposium ehren wir diesmal eine Pionierin der Kardio-MRT – Frau Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger. Die Kardiologin leitet u.a. die Hochschulambulanz für Kardiologie und die Arbeitsgruppe Kardiale Magnetresonanztomographie am ECRC, einer gemeinsamen Einrichtung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), sowie die interdisziplinäre AG Herzbildgebung in der HELIOS-Klinikgruppe und am HELIOS-Klinikum Berlin-Buch. Frau Prof. Schulz-Menger und ihrem Team ist es im Laufe der vergangenen Jahre gelungen, verschiedene MR-Parameter zur Erforschung verschiedener myokardialer Erkrankungen, vor allem zur Detektion der Inflammation, einzusetzen. Hierbei ist es ihnen gelungen u.a. krankhafte Veränderungen der myokardialen Struktur bereits bei noch erhaltener linksventrikulärer Ejektionsfraktion zu identifizieren. Ein Teil dieser Ergebnisse gehört mittlerweile zum internationalen Standard klinischer MR-Routineuntersuchungen und sind u.a. in die sogenannten „Lake-Louise“ Kriterien eingeflossen. Sie hält einen Vortrag mit dem Titel „Vision Kardiovaskuläre Bildgebung 2030“.
Wenn Sie Lust auf eine geballte Ladung Wissen gleich zu Beginn von 2025 haben, dann kommen Sie zu den 17. Deutschen Kardiodiagnostiktagen nach Leipzig! Wir versprechen, es lohnt sich wieder.
Herzlichst Ihre
Prof. Dr. Matthias Gutberlet
Prof. Dr. Holger Thiele
PD Dr. Christian Lücke
PD Dr. Maximilian von Roeder